Headergrafik_oben






    Benutzer: 
    Passwort: 
    
    Registration
» Was zum Lachen
reply:500-- last of : J99*Himmelhund
» RoF- Wünsche...
reply:240-- last of : Renwusa
» Videos and Screens from RoF
reply:127-- last of : J99*EasyTarget
» Rise of Flight und die deuts...
reply:121-- last of : J99*K.v.Wesel
» Ein neuer Anfang und neue Ho...
reply:116-- last of : Bruno Stachel
postings: 4364

postings: 2435

postings: 2091

Home Forum Organisation Gallery Contact
Home                     Forum               Organisation              Gallery                  Contact
Forum » Offenes Forum (Zugriff: alle) » Geschichten u.Technik bis 1920 » Geschichte des Propellers / Luftschraube in WW1
Geschichte des Propellers / Luftschraube in WW1

22.06.2012 - 00:57:13

Propeller aus verleimten Holz / aus Metall ?? Und welches ??



Salute J99*Zitzewitz
Jagdstaffel99 (XO)

Glaube mir, ich bin nicht nachtragend, aber ich vergesse nichts!

  J99*Zitzewitz
Bomberflieger

User Pic

Beiträge: 2435
Registriert: 30.03.2011
Wohnort: niet op dr schäl Sick!

  

0 Mitglieder finden den Beitrag gut.


22.06.2012 - 09:26:20

Holz läst sich sehr gut bearbeiten, damals bestimmt auch ein gutes Argument.... Heute sind die Leistungsstärksten Propeller alle aus Holz, das hat gute Gründe... :salute:





  J99*CloudBandit
Bruchflieger

User Pic

Beiträge: 916
Registriert: 17.03.2011
Wohnort: Richtung zivilisierte Welt

   

0 Mitglieder finden den Beitrag gut.


22.06.2012 - 12:05:38

Ich habe einen Holz Propeller hier an der Wand hängen ,aber frag nicht aus was für ein Holz!

:salute:




  J99*Arms
Testflieger

User Pic

Beiträge: 1337
Registriert: 17.03.2011
Wohnort: Flugplatz

  

0 Mitglieder finden den Beitrag gut.


22.06.2012 - 13:23:13

 Zitat
J99*CloudBandit Holz läst sich sehr gut bearbeiten, damals bestimmt auch ein gutes Argument.... Heute sind die Leistungsstärksten Propeller alle aus Holz, das hat gute Gründe...


Genau das würde mich interessieren welche Gründe das wären, außer das sich Holz gut bearbeiten lässt. Normal kennt man das doch, das heutzutage irgendwie so gut wie alles aus Kunststoffen, Fiberglas , Carbon etc. hergestellt wird. Im Netz hab ich nichts gefunden, nur das davon viele zum Verkauf angeboten werden.


Zuletzt modifiziert von J99*Krass am 22.06.2012 - 13:27:27

Krass
gelöschter User

User Pic


0 Mitglieder finden den Beitrag gut.


22.06.2012 - 13:29:24

Im Prüfbericht IDFlieg gibt es glaub ich einige Test mit verschiedenen Propellern sowie wlche Hölze/ Firma verwendet wurde.
Ich hatte mal einige Hersteller versucht zu ermitteln, dabei hab ich sehr viele gefunden, die in Berlin ihren Sitz hatten, leider stehe heute kaum noch Gebäude oder gar Hinweis an den Örtlichkeiten.#



Zuletzt modifiziert von J99*Hasso am 22.06.2012 - 14:34:25



Hauptmann Hasso

Jagdstaffel 99



  J99*Hasso
Testflieger

User Pic

Beiträge: 1020
Registriert: 16.03.2011
Wohnort: Berlin

  

0 Mitglieder finden den Beitrag gut.


22.06.2012 - 14:18:06

... joo also..Holzpropeller haben tatsächlich enorme Vorteile gegenüber denen aus Metall...

- Holz ist erheblich leichter:
Durch das geringere Gewicht braucht der Motor nicht soviel Kraft, um den Prop zu beschleunigen. Ebenso läst sich der leichtere Holzprop viel schneller abbremsen. im Luftkampf ein ganz klarer Vorteil, der Motor hängt besser am Gas.

- weniger, schädliche Schwingungen:
Der Metallprop erzeugt wesentlich mehr Schwingungen, die eben durch extreme Bewegungen, auch und gerade bei Kuntsflugzeugen, so auch bei unseren alten Kampffliegern, Schäden am Motor und auch der gesamten Rumpfstrucktur entstehen lassen.

geringere Kreiselkräfte:
- das Flugzeug wird weniger durch den schnell drehenden, schweren Metallprop beeinflust...jeder kennt ja den Umlaufmotor, extrem schwerer Fall und ein Metallprop verstärkt dieses Problem noch deutlich.

mögliche Schäden durch Torsionsschwingungen:
- durch diese Art von Schwingungen können, vor allem die Kurbelwelle Schaden nehmen. Der Lycoming O-320 ist bekannt für seine Anfälligkeit bei montierten Metall Propellern.

Schäden bei Bodenkontakt:
Berühert der Prop den Boden, bei unseren alten Kisten ja keine Seltenheit, ist der Motor sehr schnell extrem Beschädigt. Beim Holzprop fliegen meist nur die Blätter weg, neuer Prop dran und weiter gehts. Der Metallprop macht da ganze Sache und zwar Schrott aus dem Motor.
Bei heutigen Motoren ist als Minimum ein Shockloading notweniding, d.h. der Motor muß zerlegt und geprüft werden..Kurbelwee vermessen..ein sehr teueres Vergüngen.

Material Holz:
ist günstiger, einfacher zu beschaffen, steht schneller zur Verfügung, läst sich leichter bearbeiten. Ist dauerelastisch, d.h. Holz kehrt nach dem verbiegen (wenn man es nicht durchbricht) immer wieder in seine ursprüngliche Form zurück. Holz altert nicht, auch nicht unter Belastung, natürlich auch nur, wenn es trocken gehalten wird.

Reparatur:
der Holzprop läst sich im extremfall besser und schneller wieder instand setzen... im Gefechtsbetrieb nicht zu verachten.

Einziger, mir bekannter Nachteil:
der Holzprop ist empfindlicher, leichteste Berührungen können ihn schon beschädigen.


Auf modernen Kunstflugzeugen heute, sind meines Wissens, zu 90% Holzpropeller verbaut... das sagt ja schon einiges... :salute:


Zuletzt modifiziert von J99*CloudBandit am 23.06.2012 - 09:38:01





  J99*CloudBandit
Bruchflieger

User Pic

Beiträge: 916
Registriert: 17.03.2011
Wohnort: Richtung zivilisierte Welt

   

0 Mitglieder finden den Beitrag gut.


22.06.2012 - 17:37:32

Ich hab mal ein bischen für Dich gegooelt, mit dem Ergebniss:

Fa. Mühlbauer ist Weltmarktführer im Sektor Holzpropeller. 15 Prozent aller Propeller, unabhängig vom Werkstoff, kommen aus Rain. Für die Arbeitskreismitglieder, die von Waldbesitzern, über Sägewerksinhabern, Schreinern bis zur Holzindustriebetrieben reichte, war natürlich die perfekte Holzverwendung besonders wichtig. Gerd Mühlbauer kauft hierfür nur allerbeste Ware. Bei den Fichten dürfen nur Hochlagenherkünfte verwendet werden, die einen sehr feinen Jahrringaufbau und wenig Harz besitzen müssen. Eigens für die Arbeitskreismitglieder startete Mühlbauer seine 5-Achsen CNC Kopierfräse. Damit fertigt er Propellerblätter bis drei Meter Länge. Mit der Verwendung des Multitalentes Holz im Propellerkern und Überzügen aus Kohlefaser, Kevlar oder Glasfaser lassen sich aerodynamisch optimale geformte Propeller produzieren, die den höchsten Belastungsanforderungen im Flugbetrieb standhalten und zudem noch bis zu 40% Gewichteinsparung im Vergleich zu anderen Materialien besitzen. Durch die extreme Verdichtung und Trocknung des Holzes lassen sich alle gewünschten Biegeelastizitäten und Verwindungssteifigkeiten erreichen. Die Propeller aus Rain werden weltweit in Flugzeugen, Hovercraft-Booten, Luftschiffen und Windkanälen verwendet.



Entscheidend ist nicht wer den Kampf beginnt - sondern wer Ihn beendet.






  J99*Bodo
Bombenschütze

User Pic

Beiträge: 342
Registriert: 15.03.2011
Wohnort: Da, wo die Welt noch in Ordnung ist.

  

0 Mitglieder finden den Beitrag gut.


22.06.2012 - 20:03:30

Tja... wie so oft gibt es hier nicht die eine und ultimative Antwort!

Heine-Propeller verwendeten einen Mix aus Mahagoni und Esche,
Axial-Propeller zumeist Mahagoni und Nussbaum, nur Mahagoni
oder auch einen Mix aus Mahagoni oder Nussbaum mit anderen
Hölzern. Der Hintergrund ist der, dass Mahagoni nicht in Dtschl.
wuchs und wegen der Blockade kam ja davon fast nix mehr nach
1914 nach Deutschland.
Also brauchte man wohl vorhandene Vorräte auf und suchte mit
Fortgang des Krieges Ersatz (vor allem im damals besetzten
Baltikum) und kratzte dann vmtl. auch die Reste von Mahagoni
aus Privatbesitz zusammen denn es gab noch bis 1918 genug
(aber eben nicht alle) Propeller mit großen Mahagoni-Anteil.
:salute:



Lieber tot als zweiter!

  Mercur
Beobachter

User Pic

Beiträge: 103
Registriert: 21.04.2011

  

0 Mitglieder finden den Beitrag gut.


23.06.2012 - 01:14:38

Bin erfreut über diese informativen Infos. Danke! :salute:



Salute J99*Zitzewitz
Jagdstaffel99 (XO)

Glaube mir, ich bin nicht nachtragend, aber ich vergesse nichts!

  J99*Zitzewitz
Bomberflieger

User Pic

Beiträge: 2435
Registriert: 30.03.2011
Wohnort: niet op dr schäl Sick!

  

0 Mitglieder finden den Beitrag gut.


23.06.2012 - 03:33:28

Also superlieben Dank für die excellente Erklärung. Bin immer davon ausgegangen je stabiler der Propeller ist desto besser und hatte dabei das Bild von Drehflüglern im Kopf. Das dabei Schwingungen auftreten die den Motor schaden können und im Falle das der Propeller dann mal irgendwo hängen bleiben kann und dann nicht abreißt , bzw zerberstet ist einleuchtend. Das es sogar soweit geht bei Umlaufmotoren den gyroskopischen Effekt zu verstärken ist interessant auch das welches Holz bzw. Holzmischungen verwendet wurden und noch verwendet werden.
Wenn ich da an damals denke fasziniert mich das immer wieder, das die sich da auch schon Gedanken drüber gemacht haben. :salute:

Krass
gelöschter User

User Pic


0 Mitglieder finden den Beitrag gut.


23.06.2012 - 09:36:05

...noch was zum propllern und zum lüften....

Durch die Verwenung der zwei Sorten Holz, eine Sorte sehr elastisch und zäh, die andere Sorte hart, erhielt man einen sehr festen, elastischen aber auch sehr wiederstandsfähigen Propeller.

Bei MT-Propeller verwendet man verschiedene Sorten, so auch eine Dritte, denn die Propellernabe muß ja auch verschraubt werden und ist daher aus Eisenholz und das macht laut Eric von MT, seinem Namen alle Ehre.... (bei MT haben sie aus Spass auch mal höchst präzise Basebal Schläger angefertigt)
Ich erinnere mich auch daran, das man bei MT einen Propeller, der noch zu 2/3 nach einem Crash vorhanden ist, zu 100% wieder herstellen kann. Fand ich persönlich sehr erstaunlich und so eine Reparatur hatten die Damals sicher auch schon drauf, wenn man bedenkt, wie Mercur schreibt, das einige Holzsorten sehr knapp wurden...

Echte Mehrleistung läst sich nur durch einen Verstellpropeller erzielen und da hat Bodo schon den richtigen Hersteller genannt, MT-Propeller ist weltweit der führende Hersteller von Holz- und Verstellpropellern.

Was viele nicht wissen, der Wirkungsgrad damaliger Propeller lag schon bei 95 - 98 % und stehen heutigen Propeller in nichts nach. Die Verbesserungen heutiger Propeller beziehen sich nur in geringen Maßen auf ihre Leistung, der Hauptgrund für Verbesserungen ist die Verringerung der Lautstärke...also Leise sollen sie werden und damit verlieren sie auch wieder viel von ihrem "Hightech Vorteil".

Auch hatte man damals schon herausgefunden, das die Leistung eines Propellers wesentlich im Zusammenhang mit seiner Drehzahl steht. Dieser entscheidende Punkt wurde bei Siemens & Halske durch einen gegenläufigen Sternmotor in die Tat umgesetzt... wie diese Motoren auf den Markt kamen, haben die Allis aber mächtig große Augen gemacht.... :o

Zum Thema leise Flugmotoren vlt. sehr interessant. Ich war bei einem Esrtflug, von einem vollständig elektrisch angetrieben Flugzeug dabei, das war eine umgebaute Alpha, also nicht sone fliegende Alditüte...ein richtiges Flugzeug. Zum einen war ich über den irren Aufwand erstaunt, es sei nur genannt, das der Elektromotor vollständig Wassergekühlt war. Zum anderen, und jetzt kommt der Hammer... wer nun glaubt, das Flugzeug sei leiser, der IRRT GEWALTIG! Die Kiste ist genauso laut oder leise wie ein Flugzeug das von einem Kolbenmotor angetrieben wird. Zumindest konnten meine Ohren keinen Unterschied feststellen. Mein Kollege und ich standen an der Piste, schauten uns Start, die Überflüge an... und waren erstaunt, das das ein Elekroantrieb sein sol....? will heißen, der "Lärm" kommt vom Propeller und sogut wie garnicht vom Motor, das war mir zwar schon lange bekannt, aber jetzt konnte man es sogar hören... "wie sie sehen, hören sie nix..also ken Unterschied.."

..achja..noch ganz wichtig! Der Propeller hat auch einen ganz wesentlichen, nicht zu verachtenden Gesundheitlichen Aspekt. Denn der Propeller sorgt bei dem Piloten für sehr viel frische Luft. Setzt diese extreme frische Luftzufuhr plötzlich aus... verliert der Pilot rasch seine gesunde Gesichtsfarbe, sie wechselt schnell in ein Aschgrau um... das steht nur wenigen Piloten sehr gut und oft ist danach auch der ganze Tag versaut... also was lernen wir daraus, frische Luft tut allen gut... :D ... und ein Flugzeug ist nur so gut, wie der Propeller, der vorne dran dreht... ;)

Zuletzt modifiziert von J99*CloudBandit am 23.06.2012 - 11:11:10





  J99*CloudBandit
Bruchflieger

User Pic

Beiträge: 916
Registriert: 17.03.2011
Wohnort: Richtung zivilisierte Welt

   

0 Mitglieder finden den Beitrag gut.


23.06.2012 - 13:54:57

Mein bester Propeller war einer aus Carbon/kevlar der war wartungsfrei.Der alte Holzpropeller hat sehr oft Macken bekommen von steinschlag den dann repariert werden mussten, dann kann die Balance auch schon mal nicht 100% sein.
Der effezienteste Propeller ist ein Ein Blatt Propeller, der nicht in die turbulenzen der anderen Blätter kommen kann und so immer eine optimale Strömung erhält.



Das ist ein Segelflugzeug mit Hilfsmotor und einen single blade prop.

:salute:




  J99*Arms
Testflieger

User Pic

Beiträge: 1337
Registriert: 17.03.2011
Wohnort: Flugplatz

  

0 Mitglieder finden den Beitrag gut.


23.06.2012 - 14:35:04

Technische Berichte IDFlieg gibt es Band III( Heft 1-7) Test der alten Luftschrauben.
Im Heft 2 *26,von H.Dietzius" Untersuchung von Luftschrauben auf Festigkeit und richtige Formgebung"
Im Heft 7 *315, von Max Munk" Die Verschlechterung des Wirkungsgrades von Luftschrauben durch den Schraubenstahl"
Im TB Band VI* 322, von M. Jeromin " Luftschrauben verschiedener Blattbreiten- Versuche"
und und und



Hauptmann Hasso

Jagdstaffel 99



  J99*Hasso
Testflieger

User Pic

Beiträge: 1020
Registriert: 16.03.2011
Wohnort: Berlin

  

0 Mitglieder finden den Beitrag gut.


23.06.2012 - 14:59:19

So langsam machst du mir angst @CloudBanid ;)

Wo gräbst´n das alles aus? Also da muss ich sagen steh ich total drauf auf technische Ausführungen. Ist ja Geil.
Auch den Einblatt Propeller finde ich genial.
Und dank Dir Hasso für den Hinweis auf die IDFlieg Berichte. Da werde ich mich jetzt drüber her machen.

Also immer her damit wer noch interessante Sachen auf Lager hat. :salute:

Krass
gelöschter User

User Pic


0 Mitglieder finden den Beitrag gut.


23.06.2012 - 19:56:42

Gehört zwar nicht zum Thema WWI Probs und warum die Dinger sich drehen müssen... aber vlt. doch ganz interesaant...

Bei Propeller Herstellern hat man natürlich schon viel mit Kunststoffpropellern experimentiert. Alle möglichen Kombinationen aus CFK; GFK; Kohle.. Kevlar usw. ausprobiert. Das Ergebnis ist aber eindeutig. Keiner dieser Werkstoffe kann Holz ersetzen oder kommt auch nur annäherend an die Leistungsfähigkeit von Holz ran.

Die Kunststoffpropeller kommen nur bei UL (Ultra Light) in großem Stiel zum Einsatz. Die Propeller sind eher winzig, im Vergleich zu den Props eines durchschnittlichen Motorflugzeugs, geschweige denn eines WWI Jägers, deren Luftschrauben gigantisch, gegenüber UL Latten wirken. Die Kunststoffpropeller verbiegen und verformen sich, das macht Holz absolut nicht.
Denkt mal daran, wenn es senkrecht in die Luft geht, die ganze Mühle hängt hinten dran und wirbelt auch noch rum. Die Belastungen sind extrem hoch für einen Propeller. Auch die Kreisekräfte, die auf den Prop einwirken sind Materialmordend.
Viele von Euch kennen sicher auch die FW190 von Flug Werk, der original Nachbau. der Prop kommt von MT und ist aus Holz.

Warum UL Luftschrauben dennoch aus Kunstststoff sind, ganz einfach, ist billig und simpel herzustellen...Kunststoff heiß machen...flüssig...in die Form spritzen..ZACK und fertig ist das Propellerchen. Für ein UL genügt so ein Propeller vollkommen.

Der Einblattpropeller ist mehr oder weniger nur eine Notlösung und hat nicht den besten Wirkunsggrad, den haben eindeutig Zweiblatt Propeller. Der Einblatt wird angewendet, weil die Drehzahlen der Rasenmähermotoren einfach zu hoch ist und wie Arms richtig beschreibt, die einzelnen Blätter der Luftschraube sich selbst die Luft nehmen und die Ströhmung, für den Auftrieb zerstören. Durch das einzelne Blatt kann man höher drehende Motoren verwenden. weil kleine Motoren sind eben klein, somit leicht aber absolut Müde, d.h. sie haben keine PS und erzeugen die Leistung ausschließlich über ihre Drehzahl. Und ein UL oder Segelflugzeug will im ganzen schon Gewicht sparen, da kann man keinen fetten Motor, der langsam dreht einbauen.

Wenn es interessiert, könnte auch noch was über Drehzahl in Bezug auf Leistung und größe im Verhältnis des Motors berichten.... auch da waren die deutschen damals schon verdammt clever, ihre Erkenntnisse haben heut noch Gültigkeit.


Zuletzt modifiziert von J99*CloudBandit am 23.06.2012 - 19:58:52





  J99*CloudBandit
Bruchflieger

User Pic

Beiträge: 916
Registriert: 17.03.2011
Wohnort: Richtung zivilisierte Welt

   

0 Mitglieder finden den Beitrag gut.


23.06.2012 - 22:46:39

<<<< CB: Wenn es interessiert, könnte auch noch was über Drehzahl in Bezug auf Leistung und größe im Verhältnis des Motors berichten.... auch da waren die deutschen damals schon verdammt clever, ihre Erkenntnisse haben heut noch Gültigkeit. >>>>>>


Tobe Dich ruhig aus, ich (wir) sind sehr gespannt. :D :salute:



Salute J99*Zitzewitz
Jagdstaffel99 (XO)

Glaube mir, ich bin nicht nachtragend, aber ich vergesse nichts!

  J99*Zitzewitz
Bomberflieger

User Pic

Beiträge: 2435
Registriert: 30.03.2011
Wohnort: niet op dr schäl Sick!

  

0 Mitglieder finden den Beitrag gut.


24.06.2012 - 11:21:21

Cloud Bandit die Holzpropeller waren damals viel Billiger als die Carbon Propeller! Ich musste Sparen vor ich Umrüsten konnte, und wie gesagt der Nachteil vom Holzpropeller ist das er mit Steinschlag nicht so gut klar kommt. Jeder Propeller in einer normalen Position saugt kleine Steine hoch, besonders wenn mann am Start Vollgas gibt, deswegen habe ich auch gewechselt.
Der neue damals war auch laufruhiger,und im Schadens fall ,konnte Mann die einzelnen Blätter wechseln, nicht den Ganzen Propeller.



"ALL CARBON FIBER CONSTRUCTION: All Warp Drive Propellers are built using an ALL Carbon Fiber matrix: there are no foams, no fiberglass and no gelcoat used in our blades. The structural and practical advantages of a Carbon propeller over a fiberglass, wood or metal prop are many, including superior strength, light weight, superior durability and a significantly longer useful life.

The construction of Warp Drive's blades allows for simple repair of nicks and gouges that sometimes happen. If you were to damage one blade beyond repair (example: ground strike), the blades are individually replaceable."

Wenn Holzpropeller besser wären würde doch keiner so viel Geld ausgeben un seine Holzpropeller zu ersetzten oder?
Holz Propeller sehen aber auf einen alten Flugzeug besser aus finde ich, und ist Historisch korrekt.
Spezial Propeller zB für sehr langsam drehende Motoren wie VW motoren mit direkt antrieb ,die sehr Breit sein müssen ,werden noch aus Holz angefertigt weil es eine Spezial Größe ist.
Holzpropeller sind auch leichter zu Bauen!
:salute:




  J99*Arms
Testflieger

User Pic

Beiträge: 1337
Registriert: 17.03.2011
Wohnort: Flugplatz

  

0 Mitglieder finden den Beitrag gut.


24.06.2012 - 13:10:12

 Zitat von J99*Arms

Cloud Bandit die Holzpropeller waren damals viel Billiger als die Carbon Propeller! Ich musste Sparen vor ich Umrüsten konnte, und wie gesagt der Nachteil vom Holzpropeller ist das er mit Steinschlag nicht so gut klar kommt. Jeder Propeller in einer normalen Position saugt kleine Steine hoch, besonders wenn mann am Start Vollgas gibt, deswegen habe ich auch gewechselt.
Der neue damals war auch laufruhiger,und im Schadens fall ,konnte Mann die einzelnen Blätter wechseln, nicht den Ganzen Propeller.


"ALL CARBON FIBER CONSTRUCTION: All Warp Drive Propellers are built using an ALL Carbon Fiber matrix: there are no foams, no fiberglass and no gelcoat used in our blades. The structural and practical advantages of a Carbon propeller over a fiberglass, wood or metal prop are many, including superior strength, light weight, superior durability and a significantly longer useful life.

The construction of Warp Drive's blades allows for simple repair of nicks and gouges that sometimes happen. If you were to damage one blade beyond repair (example: ground strike), the blades are individually replaceable."

Wenn Holzpropeller besser wären würde doch keiner so viel Geld ausgeben un seine Holzpropeller zu ersetzten oder?
Holz Propeller sehen aber auf einen alten Flugzeug besser aus finde ich, und ist Historisch korrekt.
Spezial Propeller zB für sehr langsam drehende Motoren wie VW motoren mit direkt antrieb ,die sehr Breit sein müssen ,werden noch aus Holz angefertigt weil es eine Spezial Größe ist.
Holzpropeller sind auch leichter zu Bauen!
:salute:



- Hatte ich bereist geschrieben: Holzpropeller sind empfindlicher und zwar gegen ALLES!

- Wurde bereits erklärt, die kleinen "Minipropeller" von UL´s und Tragschrauber kann man aus Plastik machen. Aber NICHT die 2 Meter und größere Luftschrauben, die sind aus Holz oder Metall.

- Der Aufwand, einen Propeller aus 3-4 Holzarten zu verleimen und daraus zwei, drei oder vier völlig identische Blätter herzustellen, einschl. des laminierens ist extremst aufwendig und Kostspielig. Die Vorderkannten werden zudem noch mit einer filigranen Messingkannte versehen. Dieser Aufwand ist wirklich teuer, ebenso ist das Holz selten und sehr kostspielig. Daher werden für kleine Flugzeuge Propeller aus Kusnstoff wie Carbon hergestellt. Carbon ist mitlerweile günstiger als Holz, ebenso die Herstellung in einer Form, sehr schnell zu bewerkstelligen ist.

- Holzpropeller sind BESSER, ich kenne keine Extra, Pitts, Skybolt, Esbach, Edge, Suchoi, Yak oder ähnliches welche mit einem Metallpropeller oder gar einem Kunststoffpropeller rumfliegt, um damit erfolgreich einen Wettbewerb zu bestreiten.
Der Grund ist, die nachwievor unerreichte Steifigkeit, bei hoher Ealstizität und Dauerhaltbarkeit. Würde man das gleiche Ergebnis mit Carbon erreichen wollen, wäre der Aufwand noch größer als bei Holz Props und somit die Kosten zu hoch...nicht weil Carbon teuerer ist, sondern weil der enorme Aufwand es nicht rechtfertigt.

- Zur Präzision: Es gibt KEINE ungenauen oder unpräzisen Luftschrauben. Das wichtigste an einem Flugzeug ist der Propeller!!! Kein Witz... ein Flugzeug ist nur so gut wie seine Luftschraube...


Noch kurz etwas zu dem Material Carbon:

Alle Versuche, die beiden Hauptholme in einer Pitts, Skybolt ect. durch das Material Carbon zu ersetzen sind bis heute fehlgeschlagen. Denn sie sind gebrochen. Warum hat man das überhaupt ausprobiert? Der erste Grund, man bekommt kaum noch Holz in der notwendigen Qualität. Zweiter Grund, Carbon wäre evtl. leichter und es sollte möglicherweise stabiler sein, was es aber scheinbar nicht ist.
Was hat man also gemacht? Man hat experimentiert und baut diese Holme weiter aus Holz. Jeder von Euch kennt Hallenkonstruktionen aus Holz und die Leimbinder darin oder ganz einfach den Vielschichtigen Holzpropeller... und genauso baut man heute die Hauptholme, man verleimt verschiedene Holzsorten und sägt sie passend zu. Diese Holme sollen sogar noch widerstandsfähiger sein, als Massivholzholme....

Jetzt kommt der Einwand, die Tragflächen einer Extra sind aber aus Carbon..dazu sage ich Richtig, denn sie sind aus Carbon und zwar KOMPLETT aus Carbon und der Hauptholm entspricht etwas 1/4 der Größe von der gesamten Tragfläche... das erklärt wohl einiges. Der Vorteil von Carbon ist dabei ganz klar, das man jedes beliebige Profil zaubern kann, was mit Holz nur sehr schwer umzusetzen ist. Man arbeitet bereits an variablen Tragflächen Profilen. Man könnte sagen, ähnlich der einer Fokker E III, was eine Revolution im Flugzeugbau bedeuten würde.
Zuletzt modifiziert von J99*CloudBandit am 24.06.2012 - 13:41:40





  J99*CloudBandit
Bruchflieger

User Pic

Beiträge: 916
Registriert: 17.03.2011
Wohnort: Richtung zivilisierte Welt

   

0 Mitglieder finden den Beitrag gut.


24.06.2012 - 13:44:40

 Zitat von J99*Zitzewitz

<<<< CB: Wenn es interessiert, könnte auch noch was über Drehzahl in Bezug auf Leistung und größe im Verhältnis des Motors berichten.... auch da waren die deutschen damals schon verdammt clever, ihre Erkenntnisse haben heut noch Gültigkeit. >>>>>>


Tobe Dich ruhig aus, ich (wir) sind sehr gespannt. :D :salute:


..will ich gerne versuchen, natürlich so kurz und knapp wie immer... ;) x( :salute:

Wo fängt man am besten an zu erklären... :o .... ich hab´s :@

Wir müssen erst einmal wissen wie schnell dreht sich so ein Propeller und ich meine nicht die Drehzahl, sondern wie schnell ist er wirklich d.h. wieviel km/h machen die Blattspitzen ganz außen am Propller überhaupt? Warum das so überaus wichtig ist, dazu kommen wir jetzt.

Dazu nehmen wir mal einen heutigen Flugzeugmotor, diese haben zwischen 5 und 9 Liter Hubraum. Das entspricht in etwa den damaligen Motoren. So ein "moderner" Motor von heute hat eine Höchstdrehzahl von 2.750 U/min (das hat seinen Grund).

Nehmen wir nun einen Propeller von 2,20 m Durchmesser, lassen ihn mit 2.750 U/min laufen, das ergibt eine Umfangsgeschwindigkeit von ca. 1.140 km/h. Das ist verdammt schnell, er dreht sich fast mit Schallgeschwindigkeit und da haben wir schon das PROBLEM!
Bauen wir jetzt einen Propeller mit einem noch größeren Blattkreisdurchmesser, weil... wir wollen ja noch schneller und Leistungsfähiger im Luftkampf werden, dann passiert folgendes. Sobald die Schallmauer an den Blattspitzen durchbrochen ist, wird der Propeller nicht nur infernalisch laut, er verliert EXTREM an Leistung. Warum das? Ihr wist es all, habt es schon gelesen oder gehört.... ab der Schallgeschwindigkeit reist die Luftströmung, die sauber am Profil anliegen soll, einfach ab. Und zwar nicht nur an den Blattspitzen, sondern bis über 1/3 auch bis zur Hälfte des Propellerblattes. Somit wird aus einem sehr großen Prop, ein sehr kleiner, nutzloser Prop.

(In den letzten Jahren wurde auch viel mit der Form von Propellern experimentiert, sichelförmige, gepfeilte, neue Profile ect... meines Wissens hat dies, für noch heute verwendete Kolbenmotoren, nicht sonderlich viel gebracht. Die Propeller von heute sind denen vom WWI noch sehr ähnlich)

Wir sehen also, entweder haben wir einen sehr hoch drehenden Motor, mit einem winzigen Propeller... wie beim UL oder das sehr gute Beispiel von Arms, mit dem Einblattpropeller (der sehr hohe Drehzahlen verträgt) oder wir haben einen langsam drehenden Motor mit einer großen Luftschraube. Beides zusammen geht nicht wirklich... aber wir werden sehen, was zutun ist.

Die Ingenieure damals hatten somit ein erhebliches Problem!

Man brauchte leichte Motoren, die waren klein... also kein Problem, ab mit der Drehzahl nach oben. Tja, klappte aber auch nicht wirklich, weil A) die Luftschraube zu schnell dreht, keine Wirkung mehr hatte, und B) der kleine Motor nix in den Schläuchen hatte. Bei dem geringsten Versuch Dauerleistung zu bringen, sprich steigen und kurve oder beides gleichzeitig, war hängen im Schacht oder man war tot. (Darum war eine Pup auch nur Kanonenfutter, zu leicht, weil der Motor nix leistete. Leichtbauweis ist fragil und zerblich und der Motor hatte absolut keine Reserven). Der Gedanke also: Leicht = Leistungsstark funktioniert NICHT!

Der Motor und die Luftschraube daran entscheiden über Sieg oder Niederlage....

Was war also zutun. Große Motoren, mit viel Leistung, wenig Drehzahl... ABER SCHWER! Dieser Weg ist auf der deutschen Seite zu sehen. Der Nachteil des hohen Gewichtes wurde mit guter Aerodynamik siehe Albatros und Pfalz wider wett gemacht. Denn es kam etwas zum tragen, was man hohe Flächenbelastung nennt. Die Maschinen war recht schnell und trotz ihres Gewichtes erstaunlich wendig....oder besser gesagt, gerade wegen ihren hohen Gewichtes so leistungsfähig. Man bedenke nur Mustang, Thunderbolt, Corsair, spätere Spitfire...waren die leicht oder hatten pimmilige Motörchen...mit nichten! ABER.. zu schwer dürfen sie auch nicht sein, es bedarf eines guten Verhältnisses von Gewicht und Leistung.

Aber auf beiden Seiten hatte man nicht das Ei des Columbus gefunden, es wurde weiter getüftelt. Man braucht PS-Monster und vor allem Drehmomentstarke Motoren. Und dabei erkannte man auch: Drehmoment vor PS!

Eine dieser Lösungen schaute so aus: Umlaufmotor (möglicherweise ein Doppelstern), weil Luftgekühlt und Aufbau dieser Motoren macht sie leicht. Dazu dann eine Kurbelwelle, die durch ein Planetengetriebe, gegen die Motordrehrichtung drehte... WOWWW!!! man hatte jetzt zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Durch die Gegenläufigkeit halbierte sich die Drehzahl des Motors und gleichzeitig hoben sich die gewaltigen Kreiselkräfte auf! Ebenso konnte man den Hubraum erhöhen, was DREHHHHHMOMENT bringt. Man hatte ja noch ein paar freie Kilo´s in Reserve. Drehmoment läst Flugzeuge steigen, klettern, dauerhaft kurven bei gleichzeitigem steigen, die Luftschrauben können riesig dabei sein und schaufeln Luft Kubikmeterweise nach hinten. Keine pup oder N17 weist diese Fakten auf!

Ergebnis aus dieser Ingenieursleistung: ein leichter Motor, viel Leistung sprich Drehmoment, geringe Drehzal, geringere Beanspruchung des Materials und RIESEN Luftschrauben mit Schub ohne Ende. Schaut mal bei Wiki nach, ich meine unter Umlaufmotor oder Gegenlaufmotor. Genauso ein Motor saß in der Siemens-Schuckert drin. Dieses Flugzeug war extrem kompakt, trotzdem massiv gebaut, handlich und wendig, nur gebaut um diese Motoren zu tragen. Was haben wohl Pup, Camel oder Snipe Piloten gesagt, als sie auf diese Flugzeug trafen...?

Trägt man nun die zuvor genannten Kriterien zusammen, wie schaut so ein Flugzeug aus? Es hat eine recht gute Aerodynamik (keine Spanndrähte, alles unnötige weggelassen), es hat einen mächtigen Motor, groß und Drehmomentstark, eine Luftschraube die beim starten fast bis zum Boden reicht, eine excellente Rundumsicht, ist einfach aufgebaut (Metallrahmen, Holztragflächen)... und diese Kombination heißt Fokker D VII. Ein Gegner dem man kaum noch entfliehen konnte und im Kurvekampf gegen ihn nur noch das nachsehen hatte. Eine Maschine, die, wenn sie es wollte einfach mal eben wegstieg... und den Luftkampf so führte, wie sie es WOLLTE!

Und im WW II waren die Flugzeuge nur noch massive, fast schon gigantische Kampfmaschinen. Motoren mit 40 - 60 - 80 - 100 Liter Hubraum, Drehzahl die mittels einer Untersetztung passend herabgesetzt wurde...Luftschrauben mit über 4 Metern Durchmesser... und ich kann es nur wiederholen, die Gegner dieser Maschinen zeichneten sich nicht durch die Statur und Aufbau der eines Gartenzwerges aus.. es brauchte genausolche LUFTHÄMMER um mithalten zu können. Diese Regel gilt bis heute, denn es kämpfen keine UL´s gegen F18 Hornet... denn das wird zu meinem persönlichen Ärgernis im RoF Forum ständig behauptet :@ :)

Hoffe das wr jetzt nicht zu viel und Ihr seid eingeschlafen.... ;) :salute: Alle Angaben ohne Gewähr :)

Zuletzt modifiziert von J99*CloudBandit am 24.06.2012 - 15:40:39





  J99*CloudBandit
Bruchflieger

User Pic

Beiträge: 916
Registriert: 17.03.2011
Wohnort: Richtung zivilisierte Welt

   

0 Mitglieder finden den Beitrag gut.


24.06.2012 - 17:42:30

Das wichtigste am Propeller ist der Pitch oder Winkel von dem Blatt, ist er zu stark, dann bekommt mann beim Start keine volle leistung,erst wenn die Geschwindigkeit zu nimmt fängt er an zu greifen, dies gibt den Flugzeuge ein hohen Cruise Speed weil dieser Propeller für max Speed und minimum Motorumdrehungen gebaut ist.
Wenn der Propeller einen Flachen Winkel hat, gibt er volle leistung bei hoher Drehzahl, ist aber nichts zum Cruisen.
Der Propeller bei einen Flugzeug wird entweder für Power oder zum Cruisen gewählt,meist braucht mann beides deswegen haben viele Flugzeuge ein zwischending.Beim abflug wartet mann erstmal bis die Geschwingkeit des Flugzeuges zunimmt vor mann full Power gibt weil mann sonst einen Blade Stall bekommt.
Die alten Flugzeug Kontrukteure mussten sich aber damals auf einen Winkel festsetzen, Leistung oder hohe Geschwindigkeit mit weniger verbrauch.
Die WW1 Flugzeuge mussten ja auch oft weit Fliegen bis sie beim Ziel waren,gerade Bomber.
Ein Propeller ist ja nichts anders wie ein Flügel, der auch wenn der anstellwinkel zu steil wird Stalled.
Heute kann mann diesen Winkel in grösseren Flugzeugen beim Fliegen verstellen(Variable Pitch)
Ich rede von Fixed Pitch Propeller so wie sie in ROF sind.
Ultraleicht Flugzeuge sind vielen alten WW1 Fliegern sehr ähnlich PS waren in vielen fällen auch um die 100PS.


Zuletzt modifiziert von J99*Arms am 24.06.2012 - 17:43:38




  J99*Arms
Testflieger

User Pic

Beiträge: 1337
Registriert: 17.03.2011
Wohnort: Flugplatz

  

0 Mitglieder finden den Beitrag gut.




Images by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Powered by IlchBB Forum 3.1 © 2010 Weblösungen Florian Körner

Home ∼ Forum ∼ News ∼ Contact ∼ Impressum/Disclaimer  ∼ Datenschutz
Statistik: Gesamt: 1612996  Heute: 376  Gestern: 533
Alle Rechte vorbehalten | Heimatflugfeld der Jagdstaffel 99 | Blacklabel © maretz.eu